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Goldschläger

Die Geschichte des “Battiloro” oder Goldschlägers

[Gold-schlä-ger] der, Nomen, Singular, maskulin


Ein Handwerker,

der zum Zwecke des Vergoldens oder Versilberns

Gold und andere Edelmetalle in hauchdünne

Blätter verwandelt.


Verzierungen im alten Ägypten

Der Beruf des Goldschlägers ist ein angesehener und sehr alter, der bereits im alten Ägypten, der griechischen Antike und im römischen Reich von Handwerkern mit überragenden Fähigkeiten ausgeübt wurde. Zunächst wurde das Gold mit Steinen und dann mit einem Hammer in schmale Platten umgearbeitet. Als dekoratives Element und faszinierendes Symbol für Reichtum und Königlichkeit eignet sich Blattgold hervorragend zum Verzieren großer Oberflächen und wird seit uralter Zeit auf Denkmälern und in der Monumentalarchitektur, wie etwa in königlichen Palästen, Tempeln, edlen Residenzen und Kirchen verwendet.

Verbreitung des Goldschlägerhandwerks

Während des Mittelalters verbreitete sich das Goldschlägerhandwerk verstärkt über ganz Europa und spielte vor allem in der florentinischen Renaissance eine bedeutende Rolle. Die Goldschlägerkunst erregte auch die Aufmerksamkeit Leonardo da Vincis und zum Ende des 15. Jahrhunderts entwarf er eine Goldschlägermaschine, welche die Dicke des Blattgoldes von 500 auf 30 Mikrometer verringern konnte. Man weiß nicht, wie viele Künstler von dieser Maschine tatsächlich Gebrauch machten. Allerdings kam die Mechanisierung in diesem Handwerk erst einige Jahrhunderte später auf, etwa zwischen dem späten 18. und dem frühen 19. Jahrhundert. Dies geschah im Zuge weiterer Fortschritte der ersten industriellen Revolution. Seit 1800 begannen sich die Werkstätten der Goldschläger zu echten Fabriken zu entwickeln und eine davon war Giusto Manetti Battiloro, die seitdem eine Adresse von internationalem Ruf ist.

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